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Was kommt in den Restmüll – so trennst du richtig

Was kommt in den Restmüll?

Jeder von uns produziert täglich Müll, ob wir wollen oder nicht. Und es kann manchmal verwirrend sein zu wissen, was genau in welche Mülltonne gehört. Schließlich hat jedes Land, ja sogar jede Stadt, ihre eigenen Regeln für die Mülltrennung. In diesem Ratgeber zeigen wir dir, was in den Restmüll kommt und welcher Abfall besser woanders landet. Aber warum ist Mülltrennung überhaupt so wichtig?

Warum ist Mülltrennung wichtig?

Die Umweltverschmutzung ist ein weltweit anerkanntes Problem, das wir alle bekämpfen müssen. Und Mülltrennung spielt dabei eine maßgebliche Rolle. Denn richtig sortierter Abfall kann besser recycelt werden, wodurch weniger unnötige Abfälle auf Deponien bzw. in der Verbrennung landen. Dadurch wird nicht nur unsere Umwelt geschont, sondern auch wertvolle Ressourcen gespart. Die Tatsache, dass es unzählige unterschiedliche Arten von Abfall gibt, macht die Mülltrennung allerdings nicht gerade einfach. Umso wichtiger ist es zu wissen, was in den Restmüll darf und was nicht.

Was gehört in den Restmüll bzw. was kommt in den Restmüll?

Die Restmülltonne, oft auch als schwarze Tonne bezeichnet, ist dafür gedacht, Abfälle aufzunehmen, die nicht recycelt werden können oder dürfen. Hier sind einige Beispiele:

  • Kleiner Hausrat
  • Hygieneartikel wie Windeln oder Tampons
  • Verschmutzte Lebensmittelverpackungen
  • Porzellan und Keramik
  • Zigarettenstummel
  • Fotos
  • Asche und Ruß
  • Staubsaugerbeutel
  • Kehricht und Staub
  • Katzenstreu und Hundekot
  • Kosmetikartikel wie ausgediente Make-up Behälter
  • Kaugummi
  • Kerzenreste
  • Knochen und andere Lebensmittelreste, die nicht kompostierbar sind
  • behandeltes Holz
  • Klebeband und Klebstoffreste
  • Lackdosen mit eingetrocknetem Lack
  • Lederwaren
  • Nagellackfläschchen
  • kaputte Textilien und Schuhe, die nicht mehr tragbar sind und nicht recycelt werden können
  • Rasierklingen
  • Speisereste mit Schimmelbefall
  • Sprühdosen mit Restinhalten
  • Teppichreste
  • Verbandmaterial und Pflaster
  • Zahnbürsten

Selbstverständlich gibt es noch weitaus mehr Beispiele dafür, was ich den Restmüll kommt. Diese Liste soll dir nur einen Anhaltspunkt dafür geben, welche Art von Müll in der schwarzen Tonne landet.

Zuletzt aktualisiert am 2. November 2023 um 10:15 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

Vorteile der richtigen Trennung von Restmüll

Indem du deinen Müll ordnungsgemäß trennst, trägst du nicht nur zur Schonung der Umwelt bei, sondern kannst auch dazu beitragen, die Müllgebühren niedrig zu halten. Deponien und der Betrieb von Müllverbrennungsanlagen sind teuer und je besser wir unseren Abfall trennen, desto weniger Abfall muss auf diese teure Art entsorgt werden.

Was kommt nicht in den Restmüll?

Es gibt bestimmte Arten von Abfall, die nicht in die Restmülltonne gehören, da sie entweder recycelt werden können oder besondere Vorsicht bei der Entsorgung erfordern. Hier sind einige Beispiele:

  • Papier und Pappe
  • Biomüll wie Lebensmittelreste, Kaffeesatz oder Rasenschnitt
  • Glas
  • Metalle
  • Altöl
  • Batterien und Akkus
  • Elektroschrott
  • Farben und Lacke
  • Medikamente

Nachteile von falscher Mülltrennung

Wenn Abfall falsch getrennt wird, kann das fatale Auswirkungen auf unseren Planeten und unsere Gesundheit haben. Beispielsweise können giftige Substanzen, die in den Restmüll gelangen, bei der Verbrennung schädliche Gase freisetzen. Zudem behindert die Vermischung von Abfällen die Wiederverwertung von wertvollen Materialien und erschwert die Arbeit der Müllverwertungsanlagen.

Lösungsansätze für eine bessere Mülltrennung – was kommt in den Restmüll

Die richtige Mülltrennung erfordert Wissen und ein wenig Übung. Hier sind einige Tipps, die dir helfen können:

  • Informiere dich über die lokalen Bestimmungen zur Mülltrennung in deiner Stadt oder Gemeinde.
  • Lege nahe deiner Mülltonne einen Leitfaden zur richtigen Trennung von Abfällen an.
  • Versuche, weniger Müll zu produzieren, indem du beispielsweise mehr unverpackte Lebensmittel kaufst oder wiederverwendbare Trinkflaschen benutzt.

Eine Verantwortung, die uns alle betrifft

Ob wir es bemerken oder nicht, unser tägliches Handeln hat einen direkten Einfluss auf unsere Umwelt. Und dazu gehört auch die richtige Entsorgung unseres Mülls. In den Restmüll gehört also nur das, was wirklich nicht anders entsorgt werden kann. Und das ist weniger, als du vielleicht denkst. Also, mach mit und sei ein Teil der Lösung, nicht des Problems!

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FAQs zum Thema Was kommt in den Restmüll

Was passiert mit dem Restmüll?

Der Restmüll wird in der Regel in einem Müllheizkraftwerk verbrannt. Dabei entsteht Wärme, die zur Erzeugung von Strom und Fernwärme genutzt werden kann. Der dabei entstehende Restabfall wird anschließend auf einer Deponie entsorgt.

Für welche Arten von Müll ist die schwarze Tonne gedacht?

Die schwarze Tonne, also die Restmülltonne, ist für alle Arten von Abfällen gedacht, die nicht recycelt werden können oder dürfen. Dazu gehören zum Beispiel Hygieneartikel, verschmutzte Verpackungen oder Keramik.

Warum sind Glas und Metalle im Restmüll nicht erlaubt?

Glas und Metalle gehören nicht in den Restmüll, da sie wertvolle Rohstoffe enthalten, die recycelt werden können. Werden sie stattdessen mit dem Restmüll verbrannt, gehen diese Rohstoffe unwiederbringlich verloren und es entsteht stattdessen mehr CO2.

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