Folge uns auf
Homepage » Haushalt » Reinigung & Ordnung » Fettfilter der Dunstabzugshaube reinigen: So wird er wieder frei

Fettfilter der Dunstabzugshaube reinigen: So wird er wieder frei

Es gibt Aufgaben in der Küche, die man erstaunlich lange ignorieren kann. Den Fettfilter der Dunstabzugshaube zu reinigen gehört ziemlich weit nach oben auf dieser Liste. Von außen sieht oft alles harmlos aus. Innen sitzt aber genau das, was beim Braten, Dünsten und Frittieren nach oben steigt: Fett, Staub und Küchendunst.

Wenn der Filter zugesetzt ist, zieht die Haube schlechter. Gerüche bleiben länger im Raum, Dampf verteilt sich an Schränken und Fliesen, und bei stark verfetteten Filtern kommt noch ein Sicherheitsproblem dazu. Die Stadt Mülheim an der Ruhr weist in ihren Brandschutzhinweisen darauf hin, dass sich Filtermatten mit Fett und Küchendämpfen zusetzen und regelmäßig gewechselt oder gereinigt werden sollten, damit sich Rückstände nicht entzünden.[1]

Die gute Nachricht: Bei den meisten Dunstabzugshauben musst du nicht gleich Ersatz kaufen. Metallfettfilter lassen sich reinigen und wieder einsetzen. Wichtig ist nur, vorher zu prüfen, welchen Filter du vor dir hast und wie stark er verschmutzt ist.

Erst prüfen: Metallfilter oder Aktivkohlefilter?

Bei Dunstabzugshauben gibt es meist zwei verschiedene Filteraufgaben. Der Metallfettfilter sitzt direkt sichtbar unten in der Haube. Er besteht aus mehreren Lagen Metallgewebe und fängt Fettpartikel aus dem Kochdunst ab. Dieser Filter ist für die Reinigung gedacht.

Bei Umlufthauben kommt oft zusätzlich ein Aktivkohlefilter dazu. Der sitzt meist hinter oder oberhalb des Metallfilters und kümmert sich um Gerüche. Er sieht je nach Modell wie eine schwarze Kassette, Matte oder runde Filtereinheit aus. Normale Aktivkohlefilter werden nicht einfach mit Spülwasser wieder wie neu. Sie müssen je nach Modell ersetzt oder bei speziellen Long-Life-Filtern nach Herstellerangabe regeneriert werden.

Siemens nennt als Grundregel: Metall-Fettfilter können regelmäßig gereinigt werden, Standard-Aktivkohlefilter und Clean-Air-Plus-Filter werden nach Sättigung ausgetauscht, während bestimmte Long-Life-Geruchsfilter im Backofen regeneriert werden können.[2] Das ist der wichtigste Punkt vor dem Start: Nicht jeder Filter gehört ins Spülwasser.

Der schnelle Filter-Check

Silbernes Metallgitter unten in der Haube: reinigen. Schwarze Kassette oder Kohlefilter hinter dem Metallfilter: Anleitung prüfen, meistens austauschen. Wenn du unsicher bist, such nach der E-Nummer oder Modellnummer deiner Haube und schau in die Gebrauchsanleitung.

Wann du den Fettfilter reinigen solltest

Ein genauer Kalender funktioniert nur bedingt, weil jede Küche anders genutzt wird. Wer selten kocht, kommt länger hin. Wer oft brät, frittiert oder mit viel Öl arbeitet, sollte deutlich häufiger kontrollieren. Ein guter Alltagstest ist der Blick von unten: Wirkt das Metallgitter gelblich, klebrig oder dunkel, ist es Zeit.

Auch die Haube selbst gibt Hinweise. Wenn sie lauter klingt als sonst, schlechter zieht oder Gerüche länger im Raum bleiben, kann der Filter zugesetzt sein. Spätestens dann lohnt sich die Reinigung. Siemens nennt für Metall-Fettfilter bei Kochfeld-Dunstabzügen eine monatliche Reinigung in der Spülmaschine bei 65 Grad ohne Geschirr oder von Hand nach dem Einweichen.[2]

Für den normalen Haushalt ist daraus eine einfache Regel brauchbar: Alle vier Wochen kurz prüfen. Wenn du viel brätst oder der Filter sichtbar klebt, direkt reinigen. Je länger Fett im Gewebe sitzt, desto zäher wird es.

Die schnelle Methode: Fettfilter in der Spülmaschine reinigen

Bei leicht bis mittel verschmutzten Metallfiltern ist die Spülmaschine oft die bequemste Lösung. Nimm den Filter aus der Haube, entferne grobe Fettreste mit Küchenpapier und stelle ihn möglichst stabil in den unteren Korb. Am besten läuft der Filter allein oder ohne empfindliches Geschirr mit.

Wähle ein heißes Programm, sofern deine Gebrauchsanleitung das erlaubt. Viele Hersteller nennen Programme um 60 bis 65 Grad. Danach den Filter gut trocknen lassen, bevor du ihn wieder einsetzt. Feuchtigkeit im Filter ist nicht sinnvoll, und tropfende Reste willst du nicht über dem Kochfeld haben.

Bei Aluminiumfiltern kann die Spülmaschine optische Spuren hinterlassen. Sie können dunkler, matter oder fleckig werden. Das ist meistens kein Funktionsproblem, sieht aber nicht schön aus. Wenn dir die Optik wichtig ist oder dein Filter sehr leicht wirkt, ist Handwäsche oft die vorsichtigere Wahl.

Wenn der Filter richtig fettig ist: Erst einweichen, dann bürsten

Bei stark verfetteten Filtern reicht die Spülmaschine nicht immer. Dann ist die beste Methode eine heiße Lauge mit einem fettlösenden Reiniger. Dafür brauchst du keine große Aktion in der Küche. Eine flache Wanne, das Spülbecken oder ein tiefes Backblech reichen, wenn der Filter hineinpasst.

Für viele Fettfilter funktioniert heißes Wasser mit Spülmittel oder einem geeigneten Fettlöser. Bei sehr zähem Fett kann Waschsoda helfen. Waschsoda heißt chemisch Natriumcarbonat und ist alkalisch. Genau deshalb löst es Fett gut, ist aber nicht für jedes Material gleich freundlich.

So gehst du bei der Handreinigung vor:

  1. Nimm den Metallfilter aus der Haube und lege ihn flach in eine Wanne, ein tiefes Blech oder ins Spülbecken.
  2. Gib heißes Wasser dazu. Es sollte sehr warm sein, aber du musst nicht mit sprudelnd kochendem Wasser arbeiten.
  3. Füge Spülmittel, Fettlöser oder bei robusten Filtern etwas Waschsoda hinzu.
  4. Lass den Filter 15 bis 30 Minuten einweichen. Bei starkem Fettbelag lieber länger statt härter schrubben.
  5. Bürste die Fläche mit einer weichen Spülbürste nach und spüle den Filter gründlich mit warmem Wasser aus.
  6. Lass den Filter vollständig trocknen, bevor er zurück in die Haube kommt.

Wichtig ist das gründliche Ausspülen. Reinigerreste im Filter sind nicht sinnvoll, weil später wieder warmer Kochdunst hindurchzieht. Außerdem können Rückstände Gerüche verursachen.

Waschsoda nur mit Vorsicht verwenden

Waschsoda ist kein harmloses Glitzerpulver für jeden Zweck. Natriumcarbonat kann laut GisChem, dem Gefahrstoffinformationssystem der Berufsgenossenschaften, schwere Augenreizungen verursachen und Haut sowie Atemwege reizen.[3] Trage deshalb Handschuhe, vermeide Staub und halte das Pulver von Augen und Kindern fern.

Bei Aluminiumfiltern wäre ich mit Waschsoda vorsichtig. Aluminium kann auf stark alkalische Reiniger empfindlich reagieren und sich verfärben oder angegriffen wirken. Wenn du nicht weißt, aus welchem Material dein Filter besteht, starte mit Spülmittel oder einem milden Fettlöser. Die Gebrauchsanleitung deiner Haube ist hier wichtiger als jeder Haushaltstipp.

Bei Aluminium lieber vorsichtig starten

Aluminiumfilter sind oft leicht und können in Spülmaschine oder Lauge optisch anlaufen. Das muss die Funktion nicht zerstören, kann aber unschön aussehen. Wenn du unsicher bist, nimm zuerst heißes Wasser, Spülmittel und eine weiche Bürste statt starker Lauge.

Backblech-Methode: Praktisch, aber nicht für jeden Filter

Das tiefe Backblech ist im Alltag tatsächlich praktisch, weil viele Fettfilter dort genau hineinlegen lassen. Es blockiert nicht das ganze Spülbecken und die Fläche ist breit genug, damit der Filter nicht halb aus dem Wasser ragt. Die Methode ist also nicht schlecht. Sie sollte nur weniger heldenhaft verkauft werden.

Lege den Filter flach ins Blech, gib heißes Wasser und einen passenden Fettlöser dazu und lass alles einweichen. Wenn du Waschsoda verwendest, dann sparsam und nur bei robusten Filtern. Danach bürstest du mit einer weichen Bürste nach und spülst gründlich aus.

Nicht gut sind aggressive Mischungen, Experimente mit Essig, Scheuermittel oder Stahlwolle. Ein Fettfilter besteht aus feinen Metalllagen. Wenn du diese Struktur beschädigst, wird der Filter nicht besser, sondern schlechter.

Was mit dem fettigen Wasser passiert

Nach dem Einweichen sieht das Wasser oft ziemlich unappetitlich aus. Gelbliche Schlieren, Fettaugen, braune Ränder – genau das war vorher im Filter. Trotzdem solltest du die Brühe nicht einfach heiß und fettig in den Ausguss kippen.

Die Verbraucherzentrale NRW weist darauf hin, dass Fett und Speiseöl recht schnell fest werden, Rohre verstopfen können und deshalb in den Restmüll gehören.[4] Für die Filterreinigung heißt das: Lass das Wasser erst abkühlen. Festes Fett kannst du mit Küchenpapier aufnehmen und im Restmüll entsorgen. Danach den Rest mit viel warmem Wasser wegspülen, sofern keine größeren Fettmengen mehr darin schwimmen.

Noch besser ist es, den Filter vor dem Einweichen mit Küchenpapier grob abzutupfen, wenn sichtbare Fettschichten daran hängen. Was gar nicht erst im Wasser landet, muss später nicht aus dem Abfluss herausgeholt werden.

Was du besser nicht verwendest

Ein paar Hausmittel klingen logisch, passen aber nicht gut zu Fettfiltern. Essig ist ein guter Helfer gegen Kalk, aber nicht der beste Fettlöser. Bei Metall, vor allem bei Aluminium, kann Säure außerdem ungünstig sein. Backpulver ist ebenfalls kein zuverlässiger Reiniger für einen stark fettigen Filter. Es schäumt hübsch, aber hübscher Schaum ist noch keine gute Reinigung.

Auch Stahlwolle und Scheuerschwämme sind keine gute Idee. Sie können das Metallgewebe beschädigen und bei Edelstahlflächen Kratzer hinterlassen. Noch schlechter sind brennbare Reiniger oder Lösungsmittel. Ein Fettfilter sitzt später wieder über dem Kochfeld. Alles, was dort brennbar, stark riechend oder rückstandsreich ist, gehört nicht in diese Reinigung.

Dampfgeräte würde ich an der Dunstabzugshaube ebenfalls nicht einsetzen. In der Haube sitzen elektrische Teile, Beleuchtung und Schalter. Wasser und Dampf sollen nicht in Bereiche gelangen, die dafür nicht gedacht sind.

Aktivkohlefilter: Nicht schrubben, sondern Anleitung prüfen

Bei Umlufthauben reicht der Metallfettfilter allein nicht. Hinter ihm sitzt meist ein Geruchsfilter mit Aktivkohle. Er nimmt Gerüche auf, während die gereinigte Luft wieder in die Küche zurückgeht. Dieser Filter sieht oft deutlich anders aus als der Metallfilter und gehört nicht automatisch ins Spülwasser.

Standard-Aktivkohlefilter werden nach einer gewissen Nutzungszeit ersetzt. Wie lange sie halten, hängt vom Modell und vom Kochverhalten ab. Manche Hersteller geben sechs bis zwölf Monate an, andere kürzere oder längere Intervalle. Siemens nennt zum Beispiel Standard-Geruchsfilter mit einer Lebensdauer von sechs bis zwölf Monaten, Clean-Air-Plus-Filter mit zwölf bis 18 Monaten und Long-Life-Filter, die regelmäßig im Backofen regeneriert werden können.[2]

Die richtige Antwort ist deshalb nicht „Aktivkohlefilter alle drei Monate wegwerfen“ und auch nicht „einfach auswaschen“. Die richtige Antwort ist: Modell prüfen. Wenn dein Filter ausdrücklich regenerierbar ist, steht das in der Anleitung. Wenn nicht, wird er ersetzt.

Die Haube selbst nicht vergessen

Wenn der Fettfilter draußen ist, sieht man oft erst, was dahinter los ist. Am Rand, an der Unterseite, an der Beleuchtung und innen an der Aufnahme sitzt häufig ein dünner Fettfilm. Den solltest du direkt mit entfernen, sonst riecht die Haube trotz gereinigtem Filter weiter alt.

Wische die zugänglichen Flächen mit warmem Spülwasser und einem weichen Tuch ab. Bei Edelstahl nur in Richtung der Oberfläche arbeiten und keine kratzenden Schwämme nehmen. Bei lackierten oder beschichteten Hauben ist ein milder Reiniger besser als ein aggressiver Fettlöser.

Vorher die Haube ausschalten. Wenn du an Leuchten, Schaltern oder innenliegenden Bereichen arbeitest, nicht mit tropfnassem Tuch arbeiten. Feucht wischen reicht. Danach alles trocknen lassen und erst dann den Filter wieder einsetzen.

Welche Methode passt zu welchem Filterzustand?

Wenn du nicht lange überlegen willst, hilft diese Übersicht:

Situation Beste Methode Wichtig
Filter leicht fettig, regelmäßig gereinigt Spülmaschine oder heißes Spülwasser nur wenn laut Anleitung spülmaschinengeeignet
Filter klebrig und gelblich heiß einweichen und mit weicher Bürste reinigen länger einweichen statt hart schrubben
Filter stark verfettet Fettlöser oder vorsichtig Waschsoda bei Aluminium erst Material prüfen
Filter riecht trotz Reinigung Haubeninnenraum und Aktivkohlefilter prüfen Umlufthauben brauchen Geruchsfilter
Schwarzer Aktivkohlefilter ersetzen oder nach Anleitung regenerieren nicht pauschal waschen
Fett tropft oder Filter ist verharzt gründlich reinigen, bei Misserfolg ersetzen Brandrisiko ernst nehmen

So bleibt der Fettfilter länger frei

Die beste Reinigung ist die, die nicht erst nach einem halben Jahr nötig wird. Fett setzt sich mit jeder Kochrunde fest. Wenn du die Haube erst einschaltest, wenn schon Dampf in der Küche steht, hat sich ein Teil davon bereits verteilt.

Schalte die Dunstabzugshaube am besten kurz vor dem Braten oder Kochen ein und lass sie danach noch einige Minuten nachlaufen. Viele Geräte haben dafür eine Nachlaufautomatik. Sie ist nicht nur Komfort, sondern hilft wirklich, Restfeuchte und Gerüche aus der Küche zu bekommen.

Einmal im Monat kurz unter den Filter schauen reicht oft schon. Wenn das Metall noch klar aussieht, musst du nichts Großes starten. Wenn es klebt, gelb wird oder die Haube müffelt, ist es Zeit. So wird aus der großen Fettfilter-Aktion eine kleine Routine.

Unser Fazit: Nicht kompliziert machen, aber auch nicht verschleppen

Den Fettfilter der Dunstabzugshaube zu reinigen ist keine schöne Aufgabe, aber eine nützliche. Der Filter zieht besser, die Küche riecht weniger nach altem Bratfett und die Haube arbeitet wieder so, wie sie soll.

Für die meisten Haushalte reicht eine einfache Reihenfolge: Filtertyp prüfen, Metallfilter regelmäßig reinigen, Aktivkohlefilter nach Anleitung tauschen oder regenerieren, fettiges Wasser nicht achtlos in den Abfluss kippen. Bei leichter Verschmutzung reicht oft die Spülmaschine. Bei zähem Fett hilft Einweichen. Waschsoda kann nützlich sein, gehört aber mit Handschuhen und Materialverstand eingesetzt.

Am Ende zählt weniger der eine perfekte Trick als die Regelmäßigkeit. Ein leicht fettiger Filter ist schnell gereinigt. Ein verharzter Filter macht aus einer kleinen Küchenroutine eine Stunde Ärger.

Quellen

  1. Stadt Mülheim an der Ruhr: Dunstabzugshauben und Brandschutz (abgerufen am 05.06.2026)
  2. Siemens Hausgeräte: Filter von Dunstabzugshauben reinigen, wechseln und regenerieren (abgerufen am 05.06.2026)
  3. GisChem: Natriumcarbonat / Soda – Gefahrenhinweise (abgerufen am 05.06.2026)
  4. Verbraucherzentrale NRW: Kein Fett ins Waschbecken kippen (abgerufen am 05.06.2026)

FAQs zum Thema Fettfilter der Dunstabzugshaube reinigen

Bei Fettfiltern kommt es vor allem auf den Filtertyp, das Material und den Verschmutzungsgrad an. Diese Fragen tauchen dabei besonders häufig auf.

Wie oft sollte ich den Fettfilter der Dunstabzugshaube reinigen?

Prüfe den Metallfettfilter am besten etwa einmal im Monat. Wenn du oft brätst, frittierst oder mit viel Öl kochst, kann eine Reinigung auch früher nötig sein. Sichtbare gelbliche Beläge, klebrige Stellen, schlechter Abzug oder alter Fettgeruch sind klare Hinweise.

Darf der Fettfilter der Dunstabzugshaube in die Spülmaschine?

Viele Metallfettfilter dürfen in die Spülmaschine, aber die Gebrauchsanleitung deiner Haube entscheidet. Bei Aluminium kann es zu dunklen oder fleckigen Verfärbungen kommen. Das ist oft eher ein optisches Problem, trotzdem ist Handwäsche bei empfindlichen oder unbekannten Filtern die vorsichtigere Methode.

Kann ich Fettfilter mit Waschsoda reinigen?

Ja, Waschsoda kann Fett gut lösen, sollte aber vorsichtig verwendet werden. Trage Handschuhe, vermeide Augenkontakt und nutze es nicht blind bei Aluminiumfiltern. Bei leichten Verschmutzungen reichen heißes Wasser, Spülmittel und eine weiche Bürste häufig aus.

Was ist besser: Spülmaschine oder Handwäsche?

Für regelmäßig gereinigte, leicht fettige Metallfilter ist die Spülmaschine bequem. Für stark klebrige oder ältere Fettbeläge ist Einweichen von Hand oft gründlicher, weil du gezielt nachbürsten kannst. Bei Aluminium oder unklarer Spülmaschineneignung ist Handwäsche sicherer.

Wie entsorge ich fettiges Wasser nach der Filterreinigung?

Lass stark fettiges Wasser erst abkühlen und nimm festes Fett mit Küchenpapier ab. Das Fett gehört in den Restmüll. Größere Fettmengen solltest du nicht in den Ausguss kippen, weil Fett in Rohren fest werden und Verstopfungen verursachen kann.

Kann ich Aktivkohlefilter der Dunstabzugshaube reinigen?

Normale Aktivkohlefilter werden meist ersetzt, nicht gereinigt. Es gibt aber regenerierbare Long-Life-Filter, die nach Herstellerangabe behandelt werden können. Deshalb immer die Anleitung prüfen. Ein schwarzer Geruchsfilter gehört nicht automatisch in Spülwasser oder Spülmaschine.

Warum riecht die Dunstabzugshaube trotz gereinigtem Fettfilter?

Dann kann Fett im Innenraum der Haube sitzen oder der Aktivkohlefilter ist gesättigt. Bei Umlufthauben ist der Metallfilter nur für Fett zuständig. Gerüche werden über den Aktivkohlefilter reduziert. Wenn dieser verbraucht ist, hilft die Reinigung des Metallfilters allein nicht.

Verfasst von

Maria Schmidt

Findet beim Putzen ihr Zen und in der Heißluftfritteuse die perfekte Abkürzung zum Genuss. Sobald alles blitzt, stürzt sich Maria auf ihr neuestes Hobby - sie zeigt dir, wie Ordnung den Kopf frei für kreative Abenteuer macht.

Zum vollständigen Autorenprofil →

Schreibe einen Kommentar