Warum leckt meine Katze nachts meine Zehen ab?
Kaum liegen die Füße frei, ist die Katzenzunge da. Dass manche Katzen ausgerechnet nachts an Zehen lecken, kann mehrere ziemlich banale Gründe haben – und ist meist kein Grund zur Sorge.
Seien wir ehrlich. Wir besitzen keine Katzen. Die Katzen besitzen uns. Wir sind das Personal. Und wie jedes gute Personal wollen wir einen erstklassigen Job machen. Aber wie? Diese Rubrik ist dein Handbuch für den perfekten Service. Wie oft wünscht die Herrin ihr Futter serviert? Wie oft muss das Klo gereinigt werden, damit es nicht stinkt? Und welche Krankenversicherung ist angemessen? Für zufriedene Chefs auf vier Pfoten.
Kaum liegen die Füße frei, ist die Katzenzunge da. Dass manche Katzen ausgerechnet nachts an Zehen lecken, kann mehrere ziemlich banale Gründe haben – und ist meist kein Grund zur Sorge.
Frisches Wasser steht im Napf, trotzdem sitzt die Katze am Waschbecken und wartet auf den Hahn. Dahinter steckt nicht automatisch Durst – Katzen haben beim Trinken erstaunlich individuelle Vorlieben.
Manche Katzen schlafen am liebsten dort, wo man sie kaum findet. Auffällig wird es erst, wenn aus einem Lieblingsversteck plötzlich dauerhafter Rückzug wird oder sich gleichzeitig andere Gewohnheiten verändern.
Eine schnurrende Katze auf dem Sofa wirkt ziemlich eindeutig zufrieden. Dasselbe Geräusch kann aber auch beim Tierarzt oder bei Schmerzen auftauchen. Was das Schnurren bedeutet, zeigt deshalb erst der Rest der Körpersprache.
Kaum ist die Schlafzimmertür zu, beginnen Kratzen und Miauen. Dahinter steckt nicht immer dasselbe. Wer erst die Situation rund um die Tür beobachtet, kommt meist weiter als mit nächtlichem Schimpfen oder ständigem Nachgeben.
Eine fremde Katze schließt sich unterwegs an und biegt auch an der nächsten Ecke nicht ab. Vielleicht kennt sie bloß ihren Weg – vielleicht ist ihr auffälliges Folgen aber mehr als ein kurzer Streifzug.
Die Katze sitzt wieder vor der Tür, miaut und wartet auf eine Gelegenheit zum Hinausschlüpfen. Hinter dem Drängen kann Langeweile stecken – manchmal passt diese Erklärung aber nicht zum übrigen Verhalten.
Eine Erdbeere liegt angeschnitten auf dem Teller, und die Katze schnuppert schon daran. Die frische Frucht ist dabei nur ein Teil der Frage – Menge, Begleitzutaten und mögliche Beschwerden machen den Unterschied.
Der Kratzbaum steht direkt neben dem Sofa, trotzdem landen die Pfoten immer wieder an der Polsterkante. Oft fehlt nicht das Angebot, sondern eine kleine Übereinstimmung zwischen Platz, Haltung und Oberfläche.
Die Transportbox steht plötzlich im Flur, und die Katze verschwindet unter dem nächsten Möbelstück. Der nächste Tierarzttermin kann anders beginnen – allerdings nicht erst am Morgen der Abfahrt.
Die neue Katze ist eingezogen, hinter der geschlossenen Tür wird geschnuppert und im Flur gewartet. Ob der nächste Kontakt schon passt, zeigt nicht der Kalender, sondern das Verhalten beider Tiere.
Plötzlich ist Urin vor dem Katzenklo, auf dem Teppich oder im Bett. Ärgerlich ist das sofort. Trotzdem hilft Schimpfen nicht weiter – zuerst muss klar sein, ob deine Katze Schmerzen hat oder das Klo aus einem anderen Grund meidet.
Deine Katze liegt viel herum, miaut nachts oder wirkt plötzlich unzufrieden? Manchmal ist der Alltag wirklich zu reizarm – manchmal zeigt die Katze aber auch, dass etwas anderes nicht stimmt.
Eine Katze kann sehr selbstständig wirken und trotzdem unter falscher Einzelhaltung leiden. Ob sie allein leben kann, entscheidet weniger das Klischee vom Einzelgänger als Alter, Vorgeschichte, Wohnung und Katzenverträglichkeit.
Nicht jede Katze möchte an der Leine nach draußen. Wenn sie neugierig und entspannt reagiert, kannst du Geschirr und Leine langsam zu Hause trainieren und erst später in ruhiger Umgebung testen.
Die neue Katze sitzt im Ankunftszimmer, die alte schnuppert am Türspalt. Genau dieses Tempo entscheidet, ob aus Neugier später ein halbwegs friedliches Miteinander wird.
Die Schale steht am Fenster, doch nicht jedes verkaufte Katzengras ist gleich gut geeignet. Vor allem Saatgut, Feuchtigkeit und die Kanten der Halme bestimmen, ob deine Katze daran knabbern sollte.
Ein Klick kann deiner Katze sehr genau sagen, welches Verhalten sich lohnt. Der Start ist einfach: gutes Futter, kurze Einheiten und Aufgaben, die deine Katze freiwillig lösen kann.
Eine tote Maus vor der Tür ist kein schöner Fund. Dahinter steckt aber meist kein Vorwurf und auch kein Hunger, sondern Jagdverhalten, Gewohnheit und ein sicherer Ort.
Eine Katzenkrankenversicherung kann im Ernstfall entlasten, ist aber kein Pflichtprodukt. Entscheidend sind Tarifgrenzen, GOT-Sätze, Wartezeiten und deine Rücklagen.