Hunde
Warum frisst dein Hund so schnell? Warum hasst er den Postboten? Versuchen wir mal, die Welt aus Hundesicht …
Manchmal wäre eine Gebrauchsanweisung für das eigene Haustier schon praktisch, oder? Warum wird die neue Pflanze gefressen, aber das teure Futter ignoriert? Wir begeben uns auf Spurensuche im tierischen Alltag. Hier sammeln wir Tipps und tauschen uns darüber aus, wie wir unsere tierischen Mitbewohner besser verstehen und ihnen ein glückliches Leben ermöglichen können – auch wenn wir ihre Sprache (leider) nicht immer perfekt sprechen
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Ein verregneter Tag muss weder langweilig noch zum Indoor-Hundesport werden. Ein paar Minuten suchen, schnüffeln oder gemeinsam etwas ausprobieren reichen oft schon – danach darf wieder Ruhe sein.
Eine schnurrende Katze auf dem Sofa wirkt ziemlich eindeutig zufrieden. Dasselbe Geräusch kann aber auch beim Tierarzt oder bei Schmerzen auftauchen. Was das Schnurren bedeutet, zeigt deshalb erst der Rest der Körpersprache.
Zwischen einem günstigen OP-Schutz für eine junge Katze und einer Vollversicherung für einen älteren Hund liegen schnell viele Hundert Euro im Jahr. Alter, Rasse, Leistungsumfang und Selbstbeteiligung entscheiden stärker über den Beitrag als der Name des Versicherers.
Kaum ist die Schlafzimmertür zu, beginnen Kratzen und Miauen. Dahinter steckt nicht immer dasselbe. Wer erst die Situation rund um die Tür beobachtet, kommt meist weiter als mit nächtlichem Schimpfen oder ständigem Nachgeben.
Mitten auf dem Spaziergang steht dein Hund wie angewurzelt und geht keinen Schritt weiter. Ob die Pfote schmerzt, die Wärme zu viel wird oder ein Reiz ihn stoppt, zeigt sich oft an kleinen Begleitzeichen.
Der Hund steht schon wieder an der Tür, obwohl die letzte Runde noch nicht lange her ist. Wie oft er rausmuss, hängt nicht nur vom Alter ab, sondern auch davon, was draußen auf dem Programm steht.
Der Spaziergang war lang, trotzdem läuft der Hund zu Hause weiter hinter dir her. Ob ihm Beschäftigung fehlt oder der Tag schon zu voll war, lässt sich nicht an einem einzelnen unruhigen Abend ablesen.
Eine fremde Katze schließt sich unterwegs an und biegt auch an der nächsten Ecke nicht ab. Vielleicht kennt sie bloß ihren Weg – vielleicht ist ihr auffälliges Folgen aber mehr als ein kurzer Streifzug.
Im Wohnzimmer legt sich der Hund hin, im Park bleibt er stehen – und manchmal folgt er nur der Hand mit dem Futter. Hinter diesem Durcheinander steckt oft nicht Ungehorsam, sondern eine zu große Trainingsstufe.
Die Katze sitzt wieder vor der Tür, miaut und wartet auf eine Gelegenheit zum Hinausschlüpfen. Hinter dem Drängen kann Langeweile stecken – manchmal passt diese Erklärung aber nicht zum übrigen Verhalten.
Eine Erdbeere liegt angeschnitten auf dem Teller, und die Katze schnuppert schon daran. Die frische Frucht ist dabei nur ein Teil der Frage – Menge, Begleitzutaten und mögliche Beschwerden machen den Unterschied.
Beim Spaziergang steckt plötzlich Erde im Hundemaul, obwohl der Napf zu Hause nicht leer bleibt. Ob das eine harmlose Marotte oder ein Fall für die Tierarztpraxis ist, hängt oft an wenigen sichtbaren Details.
Der Kratzbaum steht direkt neben dem Sofa, trotzdem landen die Pfoten immer wieder an der Polsterkante. Oft fehlt nicht das Angebot, sondern eine kleine Übereinstimmung zwischen Platz, Haltung und Oberfläche.
Die Transportbox steht plötzlich im Flur, und die Katze verschwindet unter dem nächsten Möbelstück. Der nächste Tierarzttermin kann anders beginnen – allerdings nicht erst am Morgen der Abfahrt.
Kaum zurück von der Runde, dreht der Hund weiter auf, hechelt und findet keine Ruhe. Ein zweiter Spaziergang scheint da naheliegend, hilft aber oft weniger, als viele denken.
Die neue Katze ist eingezogen, hinter der geschlossenen Tür wird geschnuppert und im Flur gewartet. Ob der nächste Kontakt schon passt, zeigt nicht der Kalender, sondern das Verhalten beider Tiere.
Plötzlich ist Urin vor dem Katzenklo, auf dem Teppich oder im Bett. Ärgerlich ist das sofort. Trotzdem hilft Schimpfen nicht weiter – zuerst muss klar sein, ob deine Katze Schmerzen hat oder das Klo aus einem anderen Grund meidet.
Am Pool wirkt die Frage schnell harmlos: Der Hund will doch nur kurz rein. Kritisch wird es aber nicht erst beim Chlor, sondern oft schon am Rand.
Deine Katze liegt viel herum, miaut nachts oder wirkt plötzlich unzufrieden? Manchmal ist der Alltag wirklich zu reizarm – manchmal zeigt die Katze aber auch, dass etwas anderes nicht stimmt.
Eine Katze kann sehr selbstständig wirken und trotzdem unter falscher Einzelhaltung leiden. Ob sie allein leben kann, entscheidet weniger das Klischee vom Einzelgänger als Alter, Vorgeschichte, Wohnung und Katzenverträglichkeit.