Gemüse waschen? Wasser reicht meistens
Gurke kurz unter den Hahn, Salat in die Schüssel, Erde von Möhren mit der Bürste: Gemüse braucht keine Spezialwäsche. Je nach Oberfläche sieht die richtige Methode nur etwas anders aus.
Deine Küche. Ein Tatort voller Rätsel. Kann man den Kartoffelsalat wirklich einfrieren? Oder ist das ein Kapitalverbrechen? Und hat die Zwiebel mit den schwarzen Flecken etwas zu verbergen? Wir setzen für dich die Ermittlermütze auf. Wir jagen den Küchenmythen hinterher. Wir verhören die Fakten, bis sie gestehen. Hier gibt es die Auflösung für die schrägsten Fälle. Damit du in deiner Küche wieder für Recht und Ordnung sorgst.
Gurke kurz unter den Hahn, Salat in die Schüssel, Erde von Möhren mit der Bürste: Gemüse braucht keine Spezialwäsche. Je nach Oberfläche sieht die richtige Methode nur etwas anders aus.
Eine harte Limette kann beim Pressen erstaunlich geizig sein. Meist helfen schon Zimmertemperatur, kräftiges Rollen und bei Bedarf ein kurzer Wärmeschub.
Die Gurke war beim Einkauf knackig und zwei Tage später fühlt sie sich weich an. Schuld kann ausgerechnet der Kühlschrank sein – Salatgurken sind kälteempfindlicher, als man denkt.
Das Brett wandert bei jeder Karotte ein Stück weiter über die Arbeitsplatte? Ein dünnes, leicht feuchtes Tuch darunter ist die schnellste Lösung – und sicherer als das Brett mit der freien Hand festzuhalten.
Zucchini kann in den Tiefkühler – aber sie wird nach dem Auftauen weicher. Entscheidend ist deshalb, ob du später Suppe, Pfanne, Kuchen oder Puffer daraus machen willst.
Wenn beim Pellen ständig Stücke vom Eiweiß an der Schale hängen bleiben, liegt das oft nicht an deiner Technik. Sehr frische Eier sind tatsächlich schwieriger zu schälen.
Frisch gekocht sahen die Kartoffeln normal aus, später werden sie grau oder bläulich. Das ist oft eine bekannte Verfärbungsreaktion der Knolle und nicht dasselbe wie grüne Kartoffeln oder Verderb.
Die Flasche war gestern noch klar, heute schwimmen Flocken darin oder das Öl ist fast fest. Kälte verändert Olivenöl sichtbar – verdorben ist es deshalb noch lange nicht.
Unter dem Deckel steht eine dünne Flüssigkeitsschicht, obwohl der Joghurt noch gut aussieht. Das ist meist kein Zeichen für Verderb – entscheidend sind Geruch, Aussehen und Lagerung.
Die Schüssel ist voll, der Kuchen längst gebacken und trotzdem liegen noch Pflaumen da. Einfrieren klappt gut – beim Stein würde ich mir die Arbeit allerdings vor dem Gefrierfach machen.
Eine Schale voller Äpfel sieht in der Küche nett aus. Für die nächsten Wochen ist sie aber oft der falsche Platz – vor allem, wenn die Früchte knackig bleiben sollen.
Tiefschwarz, glänzend und gerade reif: Holunderbeeren sehen im September ziemlich einladend aus. Direkt vom Strauch solltest du sie trotzdem nicht naschen – auch vollreife Früchte werden besser erst erhitzt.
Weiße Stellen am Fleisch oder ausgetrocknete Ecken am Gemüse entstehen nicht einfach nur durch lange Lagerung. Meist hatte das Lebensmittel zu viel Kontakt mit Luft – und genau das lässt sich beim Einfrieren vermeiden.
Die Bananen werden brauner, aber fürs Bananenbrot fehlt gerade die Zeit. Im Gefrierfach lassen sie sich retten – am besten schon so vorbereitet, wie du sie später verwenden möchtest.
Für Salat, Burger oder Brotzeit sollen Zwiebeln oft roh bleiben, aber nicht alles andere überdecken. Kaltes Wasser nimmt ihnen einen Teil der Schärfe, ohne gleich eingelegte Zwiebeln daraus zu machen.
Kümmel und Kreuzkümmel landen wegen ihrer Namen schnell in derselben Schublade. Geschmacklich liegen sie jedoch weit auseinander. Auch in der Küche werden sie für ganz unterschiedliche Gerichte verwendet.
Ein paar Stunden in der Sonne machen eine ungeöffnete Wasserkiste nicht automatisch unbrauchbar. Bei PET spielen Hitze, Lagerdauer und der Zustand der Flaschen trotzdem eine Rolle.
Ein paar kleine Keime machen eine feste Kartoffel nicht automatisch unbrauchbar. Entscheidend ist, wie die ganze Knolle aussieht – und ob neben den Keimen auch grüne Stellen, Schrumpeln oder bitterer Geschmack dazukommen.
Die Tiefkühlpizza ist weich geworden. Ob sie noch in den Ofen kann, hängt weniger von der weichen Kruste ab als davon, wie warm sie war und wie lange.
Frische Erbsen lassen sich gut einfrieren. Für längere Lagerung lohnt sich vorher ein kurzes Bad im kochenden Wasser – viel länger als anderthalb Minuten brauchen sie dafür nicht.