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Mexicana aus dem Vorrat

Thunfischsalat mit Mais und Bohnen wie Mexicana

Zuletzt aktualisiert am

Dieser Thunfischsalat mit Mais und Bohnen geht bewusst in Richtung des bekannten Mexicana-Salats: rote Bohnen und Mais sind fast genauso wichtig wie der Thunfisch, Paprika und Karotte bleiben fein, und Maiskeimöl verbindet alles ohne schwere Mayo-Sauce.

Die Richtung ist bewusst klar: kein schweres Mayo-Dressing, sondern Thunfisch, Bohnen, Mais und fein geschnittenes Gemüse mit einem milden Öl.

Zutaten für etwa drei Portionen

Das aktuelle Saupiquet-Produkt setzt auf Thunfisch, rote Bohnen, Mais, Maiskeimöl, Paprika und Karotte. Genau diese Grundidee bildet die Basis für unsere selbst gemachte Variante.[1]

Du brauchst:

  • 1 große Dose Thunfisch im eigenen Saft mit etwa 140 bis 150 g Abtropfgewicht,
  • 140 g Kidneybohnen, abgespült und gut abgetropft,
  • 120 g Mais, gut abgetropft,
  • 40 g Karotte, sehr fein gewürfelt oder grob geraspelt,
  • 40 g rote Paprika, sehr fein gewürfelt,
  • 3 EL Maiskeimöl,
  • 1/2 TL mildes Paprikapulver,
  • 1 kleine Prise Zucker,
  • 1 kleine Prise Chiliflocken oder Cayennepfeffer,
  • Salz nach Geschmack.

Die Mengen sind kein Laborversuch. Das Verhältnis ist trotzdem absichtlich gewählt: Thunfisch führt geschmacklich, aber Bohnen und Mais bilden einen großen Teil der Masse.

So bereitest du den Salat zu

Die Zubereitung dauert kaum länger als das Schneiden von Paprika und Karotte:

  1. Lass den Thunfisch gründlich abtropfen und teile ihn mit der Gabel grob.
  2. Spüle die Kidneybohnen unter kaltem Wasser ab und lass sie zusammen mit dem Mais einige Minuten im Sieb abtropfen.
  3. Schneide Paprika und Karotte sehr klein. Die Stücke sollen sich im Salat verteilen und nicht wie eine Gemüsebeilage wirken.
  4. Verrühre Maiskeimöl, Paprikapulver, Zucker und wenig Chili.
  5. Hebe Thunfisch, Bohnen, Mais, Karotte und Paprika vorsichtig unter das Öl.
  6. Stell den Salat 20 bis 30 Minuten kalt und schmecke ihn erst danach mit Salz und bei Bedarf etwas Chili ab.

Die Ruhezeit ist nicht zwingend, macht aber einen Unterschied. Direkt nach dem Mischen schmecken die Komponenten stärker nebeneinander. Nach einer halben Stunde wirkt der Salat runder.

Maiskeimöl bringt die typische Richtung

Raps- oder Sonnenblumenöl funktionieren technisch ebenfalls. Wenn du geschmacklich möglichst nah an die Mexicana-Richtung möchtest, ist Maiskeimöl aber die logischere Wahl. Es steht auch in der aktuellen Zutatenliste des Markenprodukts.[1]

Olivenöl würde ich hier nur nehmen, wenn du bewusst eine mediterranere Variante möchtest. Sein Eigengeschmack verschiebt den Salat deutlich.

Warum weder Mayo noch viel Essig hineinkommt

Mayo macht aus der Mischung einen anderen Thunfischsalat. Auch eine kräftige Senf-Essig-Vinaigrette rückt geschmacklich weit vom Mexicana-Vorbild weg.

Die Grundversion braucht deshalb keinen zusätzlichen Essig. Fehlt dir beim Abschmecken Frische, reichen ein paar Tropfen Zitronensaft.

Mehr Säure würde ich erst auf dem Teller ergänzen. Im ganzen Ansatz lässt sich ein zu saurer Salat nur schwer wieder zurückholen.

Karotte und Paprika sehr klein schneiden

Große Paprikawürfel verändern die Wirkung des Salats stärker als ein paar Gramm mehr oder weniger. Beim aktuellen Saupiquet-Produkt machen Paprika und Karotte jeweils nur einen kleinen Anteil aus; Bohnen, Mais und Thunfisch dominieren.[2]

Die Karotte kannst du fein raspeln. Wenn du kleine Würfel lieber magst, blanchiere sie ein bis zwei Minuten und kühle sie danach ab. So bleiben sie farbig, sind aber weniger hart.

Thunfisch im eigenen Saft oder in Öl?

Für dieses Rezept ist Thunfisch im eigenen Saft praktisch, weil du die Ölsorte und -menge selbst steuerst. Bei Thunfisch in Öl würde ich das Dosenöl gut abtropfen lassen und mit weniger zusätzlichem Maiskeimöl starten.

Der Salat soll saftig glänzen, aber nicht in Öl stehen.

Kidneybohnen abspülen, Mais nur abtropfen

Kidneybohnen aus der Dose spüle ich ab, weil die dickere Konservenflüssigkeit geschmacklich nicht in den Salat muss. Beim Mais reicht gutes Abtropfen.

Beide Zutaten müssen nicht mit Küchenpapier trocken gepresst werden. Ein wenig Feuchtigkeit ist kein Problem und hilft sogar, dass die Mischung nicht trocken wirkt.

Wie scharf ist Mexicana?

Der Saupiquet-Salat wird als pikant beschrieben, nicht als scharfer Chili-Salat.[1] Genau so würde ich auch die selbst gemachte Variante anlegen.

Eine kleine Prise Chili oder Cayenne reicht als Start. Nach der Ruhezeit kannst du nachlegen. Zu viel Schärfe verdeckt schnell den milden Geschmack von Mais und Bohnen.

Mehr Mais statt mehr Zucker

Wenn dir die Mischung etwas zu herb vorkommt, gib lieber ein wenig mehr Mais dazu, bevor du Zucker nachschüttest. Die natürliche Süße passt geschmacklich besser zum Salat.

Was du ergänzen kannst, ohne den Salat komplett umzubauen

Ein paar kleine Abweichungen funktionieren gut:

Du möchtest Dann passt
etwas mehr Frische wenige Tropfen Zitronensaft
mehr Schärfe eine zweite kleine Prise Chili
mehr Paprikaaroma 20 bis 30 g zusätzliche fein gewürfelte Paprika
mehr Sättigung etwas gekochten Reis separat dazugeben
eine Brotzeit Salat auf geröstetem Brot servieren

Mit viel Reis, Zwiebel, schwarzen Bohnen oder kräftiger Vinaigrette entfernst du dich stärker von der Mexicana-Richtung. Das kann trotzdem schmecken, ist dann einfach ein anderer Salat.

Wie lange hält sich der Thunfischsalat?

Nach dem Mischen gehört der Salat abgedeckt in den Kühlschrank. Das Bundeszentrum für Ernährung empfiehlt geöffneten Thunfisch aus der Konserve in ein anderes dicht schließendes Gefäß umzufüllen und gekühlt zügig zu verbrauchen; bei Thunfisch nennt es spätestens zwei bis drei Tage.[3]

Für diesen fertig gemischten Salat würde ich kürzer planen und ihn am liebsten am selben oder nächsten Tag essen. Paprika und Karotte verlieren mit der Zeit Biss, und durch häufiges Öffnen und Servieren kommt zusätzliche Belastung dazu.

Stand der Salat längere Zeit ungekühlt, riecht auffällig oder hat sich sichtbar verändert, wird er nicht für den nächsten Tag aufgehoben.

Als Beilage oder schnelle Mahlzeit

Pur reicht die Menge für etwa drei kleinere Portionen. Mit Brot, Reis oder einer warmen Gemüsebeilage wird daraus eine vollständige Mahlzeit.

Wenn du Paprika lieber warm dazu servierst, passt unsere Paprika aus der Heißluftfritteuse. Für den Salat selbst bleiben die Paprikawürfel roh oder kurz blanchiert.

Das Mengenverhältnis lässt sich leicht merken

Wenn du beim zweiten Mal nicht mehr wiegen möchtest, merk dir ungefähr: ein Teil Thunfisch, knapp ein Teil rote Bohnen, etwas weniger Mais und nur kleine Mengen Karotte und Paprika.

Der typische Eindruck entsteht weniger durch ein kompliziertes Dressing als durch genau dieses Verhältnis und das Maiskeimöl.

Quellen

  1. Saupiquet: Thunfisch-Salat Mexicana – Produktbeschreibung und Lagerung (abgerufen am 30.10.2026)
  2. EDEKA24: Saupiquet Thunfisch-Salat Mexicana – Zutatenverzeichnis (abgerufen am 30.10.2026)
  3. Bundeszentrum für Ernährung: Fischkonserven und Thunfisch richtig lagern (abgerufen am 30.10.2026)
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Verfasst von

Maria Schmidt

Maria schreibt über Ordnung, Reinigung und praktische Ideen für die Küche. Besonders gern probiert sie Rezepte aus der Heißluftfritteuse aus und entdeckt immer wieder neue kreative Projekte und Hobbys.

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