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GMT WALL Test: Stylisch, stabil – und praktisch?

Der GMT WALL Schulranzen ist so ein Produkt, bei dem du schon beim Auspacken merkst: Das ist nicht „nur ein Ranzen“, das ist für viele Kinder ein kleines Ereignis. In der Raumschiff-Edition umfasst das Design Sternenhimmel, Antriebsstrahlen, Planeten – das Teil sieht aus, als hätte es eine eigene Mission. Als Elternteil bist du in dem Moment kurz so: „Okay, cool. Aber sitzt er? Hält er was aus? Und wird das in drei Monaten auch noch gerne getragen – oder ist es dann schon wieder durch?“ Genau da beginnt der interessante Teil. Wir haben den GMT WALL Ranzen einem Test unterzogen: gepackt, getragen, abgestellt, wieder eingepackt, im Regen getestet und auch mal erlebt, wie er behandelt wird, wenn Kinder es eilig haben (also: nicht zart).

Erster Eindruck: nicht zierlich, aber auch nicht klobig

Der GMT WALL ist kein Mini-Ranzen. Er wirkt stabil, kantig, sehr „aufgeräumt“ – eher wie ein kleiner Koffer fürs Kind. Das ist nicht negativ. Im Gegenteil: Diese feste Form sorgt dafür, dass der Inhalt nicht ständig zusammenrutscht und dass der Ranzen sauber steht, auch wenn er leer ist.

Die wichtigsten Eckdaten des GMT WALL:

Eigenschaft GMT WALL (Raumschiff-Edition)
Maße (B/H/T) ca. 27 × 41 × 22 cm
Volumen ca. 23 Liter
Gewicht (leer) ca. 1,26 kg
Empfohlene Körpergröße ca. 109 bis 150 cm
Empfohlenes Alter/Schulstufe grob 2. bis Ende Grundschule
Set-Inhalt 6 Teile (Ranzen, Mäppchen, Schlamper, Turnbeutel, Regenhülle, Kletties)

Das Gewicht liegt damit nicht in der „Federleicht“-Liga – aber es ist auch nicht so, dass er sich wie ein Stein anfühlt. Und: Durch die Form und das Tragesystem trägt er sich in der Praxis leichter, als die Zahl vermuten lässt. Wenn du hier jetzt sagst, dass das zu schwer ist, wir haben auch den GMT Light getestet – den leichteren Bruder des GMT Walls sozusagen.

Lesetipp GMT LIGHT Schulranzen im Test: Was kann das Set?
Das GMT for Kids Schulranzen-Set im Test: leicht, durchdacht und komplett ausgestattet. Wie schneidet es im Vergleich zu anderen Modellen ab?

Das Set: sinnvoll zusammengestellt – nicht nur „Zubehör fürs Gefühl“

Beim GMT WALL bekommst du ein 6-teiliges Set. Das klingt erst mal nach „viel Zeug“, aber im Alltag ist es tatsächlich praktisch, weil vieles Essenzielle schon dabei ist.

Im Set sind:

  • der Schulranzen
  • ein gefülltes Federmäppchen (Grundausstattung)
  • ein Schlampermäppchen
  • ein Sportbeutel
  • eine reflektierende Regenhülle in Signalfarbe
  • 6 Kletties (2 sind am Ranzen, 4 liegen in der kleinen Tasche)

Was wir daran mochten: Es wirkt nicht wie eine zufällige „Beigaben-Sammlung“, sondern so, als hätte jemand wirklich überlegt, was Kinder in der Grundschule brauchen – und was Eltern sonst im September noch schnell nachkaufen.

GMT Wall Schulranzen-Set mit Turnbeutel und zwei Mäppchen auf Decke
Das Set ist wirklich komplett: Ranzen, Mäppchen, Beutel und Regenhülle wirken wie „aus einem Guss“ – und nicht wie zusammengewürfelt.

Für wen passt der GMT WALL wirklich?

GMT sieht den WALL eher bei Kindern, die schon ein Stück aus der „ganz klein“-Phase raus sind. Und das deckt sich mit dem Eindruck im Test.

Wenn dein Kind:

  • normal bis kräftig gebaut ist,
  • einen längeren Schulweg hat,
  • regelmäßig mehr Material dabei hat (Ordner, dicke Bücher, große Brotdose),

… dann fühlt sich der WALL oft sehr passend an, weil er Stabilität und Ordnung mitbringt.

Wenn dein Kind dagegen sehr zierlich ist oder du wirklich jeden Gramm jagst, kann ein leichteres, kompakteres Modell die entspanntere Wahl sein. Nicht, weil der WALL „zu schwer“ wäre – sondern weil er einfach mehr „Ranzen“ ist.

Tragekomfort im Alltag: hier spielt der GMT WALL im Test seine Stärken aus

Der wichtigste Test ist für mich immer: Wie sitzt der Ranzen, wenn er voll ist? Nicht im Laden, nicht leer – sondern mit dem, was Kinder wirklich mitschleppen.

Was beim GMT WALL auffällt:
Er kippt nicht nach hinten weg und bleibt nah am Rücken. Das klingt banal, ist aber genau der Unterschied zwischen „geht schon“ und „läuft unauffällig mit“.

GMT setzt hier auf ein Acht-Punkt-Rückensystem mit stabilisierender Leiste und auf breite, S-förmige Schultergurte. Und ja: Das spürt man. Die Last hängt nicht nur an den Schultern, sondern verteilt sich deutlich besser.

Rückenansicht GMT Wall Schulranzens mit gepolsterten Trägern und Brustgurt
Der Rückenbereich ist weich gepolstert, aber nicht schwammig. Mit Brustgurt sitzt das Ganze stabil – auch wenn Kinder rennen oder mit dem Roller fahren.

Brustgurt und Hüftgurt: der Unterschied ist größer, als man denkt

Der Brustgurt ist bei uns schnell zum Standard geworden – weil er das Verrutschen reduziert. Gerade bei Jacke, Hoodie, Schal: einmal eingestellt, sitzt es.

Der Hüftgurt ist abnehmbar und eher etwas für Tage, an denen der Ranzen wirklich schwer ist oder wenn längere Strecken gelaufen werden. Was ich dabei ehrlich sagen würde: Hilfreich ja – aber der Hüftgurt ist nicht super dick gepolstert. Er macht seinen Job, fühlt sich aber eher funktional an als „wow, Luxus“.

Rückenklima: keine Wunder – aber ordentlich gelöst

Natürlich wird ein Kind im Sommer mit Ranzen auf dem Rücken schwitzen. Das lässt sich nicht wegzaubern. Aber: Der Rücken ist mit Mesh gearbeitet und nicht komplett „dicht“. In unserem Test war das insgesamt angenehm und nicht dieses klassische „T-Shirt klebt komplett“-Gefühl nach fünf Minuten.

Innenleben: das Packen ist entspannter, weil alles seinen Platz hat

Der WALL hat mehrere Fächer und eine feste Struktur. Das ist für Kinder Gold wert, weil:

  • Bücher und Hefte bleiben gerade,
  • die Brotdose wandert nicht quer durchs Hauptfach,
  • du beim Packen nicht jedes Mal neu puzzeln musst.

Ganz praktisch: Schwere Sachen lassen sich rückennah verstauen, leichteres nach vorne. Und weil die Form stabil bleibt, funktioniert das auch dann, wenn der Ranzen unterwegs mal umkippt.

Offener GMT Wall Schulranzen mit gestreiftem Innenfutter und mehreren Fächern
Innen ist der Ranzen klar gegliedert. Für Kinder ist das oft der Unterschied zwischen „ich krieg das alleine hin“ und „Mama, kannst du kurz…?“

Verschluss und Handling: ziemlich kinderfreundlich

Ein Detail, das im Alltag erstaunlich viel ausmacht: Der magnetische Drehverschluss. Kinder bekommen ihn schnell auf und zu, und er schließt zuverlässig. Gerade morgens, wenn es schnell gehen muss, ist das ein Pluspunkt – weil nicht ständig irgendwas halb offen bleibt.

Regen, Matsch, Trinkflasche: wie robust ist das Material?

Der Außenstoff ist laut Hersteller wasserabweisend und darauf ausgelegt, dass es in der Schule auch mal grob zugehen kann. Im Alltag hat sich das bestätigt: Leichte Feuchtigkeit steckt er weg, Schmutz lässt sich gut abwischen.

Ein kleiner Wermutstropfen ist allerdings, dass das Material nicht dauerhaft wasserfest ist. Bei echtem Regenwetter kommt man also nicht drumherum, den schicken Ranzen in die mitgelieferte Hülle zu packen. Das ist schade um die Optik, bringt uns aber direkt zu einem unerwarteten Vorteil im nächsten Punkt.

Neongelbe Regenhülle mit Reflektorstreifen über de GMT Wall Schulranzen gezogen
Die Regenhülle ist bei uns kein „liegt unten drin“-Teil gewesen, sondern wirklich im Einsatz – gerade in der dunklen Jahreszeit.

Sichtbarkeit: gut gelöst – dank des „Zwangs-Accessoires“

Der WALL selbst hat rundum Reflektoren, was eine solide Basis ist. Aber: Das coole Weltraum-Design ist nun mal dunkel und fällt in der Dämmerung nicht so auf wie ein Neon-Ranzen.

Hier wird die eben genannte „Regenhüllen-Pflicht“ zur Tugend: Da wir sie bei Schmuddelwetter ohnehin nutzen, fungiert sie als leuchtendes Sicherheits-Upgrade. Sie macht das Kind unübersehbar, ohne dass wir das Lieblingsdesign dauerhaft mit Reflektor-Stickern bekleben oder mit Anhängern überladen mussten. Sobald die Hülle ab ist, hat man wieder den coolen Look – flexibler geht es eigentlich nicht.

Sportbeutel & Mäppchen: bessere Beigaben als erwartet

Positiv überrascht hat der Sportbeutel: Das ist kein flimsiger Lappen, sondern stabiles Material. Er lässt sich kinderleicht zuziehen und ist geräumig genug für die komplette Sportausrüstung. Zwar gibt es keine extra Unterteilungen, aber für den Schulsport reicht das ‚Alles-in-einem-Fach‘-Prinzip völlig aus.

Turnbeutel des GMT Wall im Weltraum-Design mit Raumschiff-Motiv auf Decke
Der Sportbeutel wirkt nicht wie „Hauptsache dabei“, sondern wie ein Teil, das man wirklich nutzt – auch weil er groß genug ist.

Das Federmäppchen ist gefüllt (Buntstifte, Lineal, Radiergummi). Für den Start reicht das. Wenn dein Kind bestimmte Stifte oder besondere Qualität will, wird sowieso nachgerüstet – aber du stehst nicht am ersten Tag ohne irgendwas da.

Geöffnetes Federmäppchen des GMT Wall mit Stiften, Radiergummi und Lineal
Das Mäppchen ist startklar bestückt. Nicht luxuriös – aber solide, und für die ersten Wochen völlig okay.

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Was uns richtig gut gefallen hat – und was man vorher wissen sollte

Was wir am GMT WALL wirklich stark fanden:

  • Stabiler Sitz am Rücken – auch bei voller Beladung.
  • Feste Form und gute Fächer – Packen klappt schneller, Chaos wird weniger.
  • Verschluss und Handhabung – kinderfreundlich, ohne Gefummel.
  • Regenhülle im Set – schützt und macht sichtbar.
  • Kletties – Kinder können umgestalten, ohne dass der Ranzen „überladen“ wirkt.

Punkte, die ich fairerweise dazu sagen würde:

  • Kein Leichtgewicht – wer extrem leicht will, schaut besser in die leichte Kategorie.
  • Dunkles Design – optisch toll, Sichtbarkeit ist dann stark an Regenhülle/Reflektoren geknüpft.
  • Hüftgurt nicht super weich gepolstert – funktional, aber nicht „Kissen an der Hüfte“.
  • Sportbeutel-Befestigung – es gibt keine „perfekte“ feste Lösung, man improvisiert ggf. mit Karabiner.

Unser Eindruck nach dem Test: ein Ranzen für Kinder, die schon „ein bisschen mehr“ brauchen

Wenn ich den GMT WALL in einem Satz einordnen müsste, wäre es dieser: Er ist ein stabiler, durchdachter Schulranzen für Kinder, die nicht mehr ganz mini sind – und der im Alltag angenehm unaufgeregt funktioniert.

Er lebt nicht nur vom Design. Das Weltraum-Thema ist das, was Kinder abholt. Das Tragesystem, die Form und die Fächer sind das, was Eltern später schätzen, wenn der Schulalltag läuft und der Ranzen jeden Tag einfach mitmacht.

Und genau deshalb passt er für viele Familien gut ab dem Moment, in dem der Inhalt im Ranzen nicht mehr aus „einem Heft und einer Brotdose“ besteht, sondern aus dem ganzen Grundschulpaket.

Gesamtnote
8,9 / 10

Bewertung zusammengefasst

Funktionsumfang 9,0 / 10
Preis-Leistungs-Verhältnis 8,6 / 10
Verarbeitung & Qualität 9,0 / 10

FAQs zum GMT WALL

Ist der GMT WALL für Kinder in der 1. Klasse geeignet?

GMT empfiehlt den WALL für Kinder ab 109 cm Körpergröße und ordnet ihn eher in die 2. bis 5. Klasse ein. In der Praxis kann er auch in der 1. Klasse passen, wenn das Kind kräftiger gebaut ist und der Ranzen sauber eingestellt wird. Bei sehr zierlichen Kindern wirkt er schnell „zu viel Ranzen“, obwohl die Größe formal passt.

Wie schwer ist der Ranzen im Schulalltag?

Das hängt stark vom Tagesplan ab. Bei normaler Beladung (Bücher, Hefte, Mäppchen, Brotdose, Trinkflasche) landet man schnell bei mehreren Kilo. Wichtig ist weniger die Zahl als die Packweise: Schwere Sachen rückennah, Gurte korrekt eingestellt, Brustgurt nutzen – dann trägt es sich spürbar angenehmer.

Was bringt die Regenhülle außer Wetterschutz?

Neben trockenen Heften sorgt die Regenhülle für deutlich mehr Sichtbarkeit, weil sie in Signalfarbe gehalten ist und reflektiert. Gerade in der dunkleren Jahreszeit ist das im Alltag ein echter Vorteil.

Kann man das Design später „neutraler“ machen?

Ein Stück weit ja: Über die Kletties lässt sich der Look verändern, ohne gleich einen neuen Ranzen zu kaufen. Das Grunddesign bleibt natürlich, aber die Optik wirkt mit anderen Motiven schnell weniger „Thema“ und mehr „schlicht mit Akzent“.

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