Zewa in den Biomüll? Das entscheidet dein Wohnort
Benutztes Küchenpapier ist biologisch abbaubar – trotzdem darf es nicht überall einfach in die Biotonne. Berlin, München und Bonn zeigen, wie unterschiedlich die Vorgaben ausfallen können.
Benutztes Küchenpapier ist biologisch abbaubar – trotzdem darf es nicht überall einfach in die Biotonne. Berlin, München und Bonn zeigen, wie unterschiedlich die Vorgaben ausfallen können.
Ein Taschentuch, etwas Katzenstreu oder der Rest Hustensaft verschwinden mit einem Spülgang aus dem Blick. Aus der Welt sind sie damit nicht. Einige Dinge verstopfen Rohre, andere schaffen es sogar bis in unsere Gewässer.
Der Pfandbon lag einige Zeit im Portemonnaie, nun sind Barcode und Betrag kaum noch zu erkennen. Zwischen einem bestehenden Anspruch und der Auszahlung an der Kasse liegt manchmal nur ein sehr dünnes Stück Thermopapier.
Nach dem Aussortieren liegt ein Bündel Kleiderbügel neben dem Kleiderschrank, doch die passende Tonne ist weniger offensichtlich als gedacht. Kunststoff, Holz oder Metall sind dabei nicht die erste Frage.
Nach dem Frittieren bleibt mehr Öl übrig, als ein Stück Küchenpapier aufnehmen kann. Ob Restmüll, Biotonne oder Wertstoffhof passt, entscheidet sich nicht allein an der Menge.
Im Küchenschrank stehen drei fast gleiche Mehrwegboxen, doch jede kann zu einem anderen System gehören. Erst beim Rückweg fällt auf, dass Logo, App und Deckel mehr ausmachen als die Form.
In der Schublade liegen USB-Kabel neben alten Steckern und einer vergessenen Powerbank. Alles sieht ähnlich aus, doch bei der Abgabe macht ein eingebauter Akku einen wichtigen Unterschied.
Nach einer Saison ist Blumenerde oft zusammengesackt und der Gartenboden wirkt ausgelaugt. Wegwerfen oder wahllos düngen musst du deshalb nicht – entscheidend ist, woher die Erde kommt und was vorher darin gewachsen ist.
Ein Feuerzeug ohne Flamme ist nicht automatisch leer. Wohin es gehört, hängt von Restgas, Akku und den Vorgaben deiner Kommune ab.
Der Kleidersack steht im Flur, aber wohin damit? Seit der neuen Textilsammlungspflicht ist die Verwirrung größer geworden – dabei entscheidet vor allem der Zustand der Kleidung.
Der Kaffee ist schnell gekauft, der Becher bleibt. Wer unterwegs weniger Einweg nutzen will, braucht kein perfektes Öko-Setup, sondern eine Lösung, die morgens mit Tasche, Bahn und Zeitdruck funktioniert.
Der Dezember ist vorbei, aber manche Kalenderseiten sind zu schön für die Tonne. Mit ein paar Schnitten wird daraus Geschenkpapier, Deko oder etwas, das im Haushalt wirklich noch gebraucht wird.
Das alte Smartphone liegt seit Monaten in der Schublade. Bevor es verkauft, gespendet oder abgegeben wird, müssen Akku, Daten, Konten und Speicherkarten geklärt sein.
Du stehst mit einem kaputten Glas, alten Kabeln oder einer schmierigen Verpackung vor der Tonne und bist dir nicht sicher? Genau bei diesen Alltagsfällen passieren die meisten Fehlwürfe.
Maden entstehen, wenn Fliegen Eier auf feuchte organische Abfälle legen. Mit schneller Reinigung, trockenerem Müll und geschlossener Tonne bekommst du das Problem meist ohne Chemiekeule in den Griff.
Viele Küchenreste sind keine Abfälle, sondern nur noch nicht zu Ende gedacht. Mit Brühe-Beutel, Sofort-Box und Brot-Ecke landen Schalen, Kräuter, altes Brot und weiches Obst schneller wieder im Essen statt im Müll.
Das knisternde Plastikfenster mühsam aus dem Umschlag reißen? Diesen nervigen Handgriff kannst du dir ab sofort sparen. Briefumschläge mit Sichtfenster gehören komplett ungetrennt in die Papiertonne. Wie die Papieranlagen den Kunststoff mühelos herausfiltern und welche gepolsterten Versandtaschen stattdessen wirklich zwingend in den Restmüll müssen.
Dein Balkonkraftwerk hat ausgedient? Alte Solarmodule und der Wechselrichter gehören nicht in den Hausmüll. Du montierst sie sicher ab, entsorgst sie kostenlos und hilfst, wertvolle Rohstoffe im Recyclingkreislauf wiederzuverwerten. Leiste so einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz.
Wer sein Altglas richtig entsorgen möchte, leistet einen wichtigen Beitrag zum Ressourcenschutz. Dabei kommt es nicht nur auf die Farbtrennung an. Auch die Frage, ob Trinkgläser oder Fensterscheiben in den Container dürfen, wird hier geklärt.
Wasserkügelchen sehen harmlos aus, können im Abfluss aber schnell Probleme machen. Hier bekommst du eine einfache Anleitung, wie du Hydroperlen korrekt im Restmüll entsorgst -ö inkl. Checkliste.