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Dürfen Hunde Buttergemüse essen? Mitessen oder lassen?

Du stehst in der Küche, machst dir schnell ein Abendessen und der Inhalt von einem Päckchen tiefgekühltes Buttergemüse landet dampfend in der Pfanne. Es dauert keine drei Sekunden und schon steht dein Hund mit diesem unschlagbaren Blick neben dir, der ganz klar sagt: „Bitte, bitte gib mir was ab!“. Und mal ehrlich, wer kann diesem Blick schon widerstehen? Die Frage ist nur: Ist das eine gute Idee? Dürfen Hunde das günstige Buttergemüse aus der TK-Abteilung überhaupt essen?

Buttergemüse für Hunde: Ein klares Jein

Um es kurz zu machen: Jein, aber tendenziell eher nein. Das reine Gemüse in der Mischung ist für deinen Hund super, aber die namensgebende Butter und die Gewürze sind die Spielverderber.

Schauen wir uns das mal genauer an.

Die Zutaten im Check: Was ist top, was ist ein Flop?

So eine typische Buttergemüse-Mischung ist ja eigentlich nichts Besonderes. Drin sind Gemüse, Butter und Gewürze.

Das Gemüse: Vitamine und Ballaststoffe (Top!) Der Gemüse-Anteil ist grundsätzlich eine tolle Sache für deinen Hund. Meistens findest du darin:

  • Karotten: Reich an Beta-Carotin, super für Augen, Haut und Fell.
  • Erbsen: Ein guter Proteinlieferant, aber bitte nur in Maßen füttern.
  • Mais: Liefert Energie, sollte aber auch nur als kleines Leckerli im Napf landen.
  • Blumenkohl & Spargel: Voller Vitamine, können aber bei zu viel des Guten zu Blähungen führen.

Das Gemüse selbst bekommt also einen Daumen nach oben!

Die Butter: Fett- und Kalorienbombe (Flop!) Der erste Übeltäter ist, wie der Name schon sagt, die Butter. Sie besteht fast nur aus Fett, und das kann den empfindlichen Magen deines Hundes ganz schön durcheinanderbringen. Die Folge sind oft Durchfall oder Erbrechen. Bei empfindlichen Hunden kann zu viel Fett im schlimmsten Fall sogar eine schmerzhafte Bauchspeicheldrüsenentzündung auslösen. Abgesehen davon ist Butter eine Kalorienbombe und fördert Übergewicht.

Die Würzung: Salz & Co. sind tabu (Absoluter Flop!) Fertige Gemüsemischungen sind so gut wie immer gewürzt. Salz ist für Hunde schädlich. Oft sind auch Zucker, Zwiebelpulver oder andere Geschmacksverstärker enthalten, die im Hundenapf absolut nichts zu suchen haben.

Gemüse für den Hund? Ja, aber richtig!

Du möchtest deinem Hund trotzdem gerne Gemüse als gesunden Snack geben? Super Idee! Wenn du dich an ein paar einfache Regeln hältst, ist das eine tolle Ergänzung.

  1. Kauf pures Gemüse: Nimm einfach eine tiefgekühlte Gemüsemischung ohne alles – keine Butter, keine Sahne, keine Gewürze.
  2. Schonend garen: Dünste oder koche das Gemüse in reinem Wasser, bis es weich ist. So kann es dein Hund am besten verdauen.
  3. Pur servieren: Gib das abgekühlte, gegarte Gemüse einfach so in den Napf oder als Topping über das normale Futter.
  4. Die Menge beachten: Denk dran, es ist ein Leckerli, keine Hauptmahlzeit. Ein paar Löffelchen reichen völlig aus.

Die sichere und einfache Alternative

Am einfachsten und sichersten fährst du natürlich mit Produkten, die extra für Hunde gemacht sind. Da kannst du dir sicher sein, dass nur Gutes für deinen Vierbeiner drin ist. Es gibt zum Beispiel tolles Nassfutter, in dem schon Gemüse in der richtigen Menge enthalten ist, oder spezielle Gemüseflocken, die du einfach unters Futter mischen kannst.

Buttergemüse bleibt besser auf deinem Teller

Auch wenn dein Hund anderer Meinung ist: Fertiges Buttergemüse aus dem Päckchen ist für ihn tabu. Die Butter und Gewürze sind einfach nicht gut für ihn. Wenn du deinem Hund eine Freude machen willst, gib ihm pures, gedünstetes Gemüse. Damit versorgst du ihn mit extra Vitaminen, ohne ihm zu schaden.

FAQs zum Thema Dürfen Hunde Buttergemüse essen

Sind denn tiefgekühlte Gemüsemischungen ohne Butter eine gute Alternative?

Ja, absolut! Tiefkühlgemüse ohne jegliche Zusätze wie Saucen, Salz oder Gewürze ist eine hervorragende und praktische Option. Du solltest es für deinen Hund aber immer garen, am besten durch Dünsten oder Kochen, damit es leichter verdaulich ist. So hast du schnell eine gesunde Beilage, die du einfach portionieren und unter das normale Futter mischen kannst.

Woran erkenne ich, dass mein Hund das Buttergemüse nicht vertragen hat und wann sollte ich zum Tierarzt?

Erste Anzeichen sind meist Magen-Darm-Beschwerden wie Blähungen, Durchfall oder Erbrechen. Oftmals ist der Hund auch unruhig und muss häufiger als sonst raus. Wenn die Symptome mild sind, verschwinden sie meist von selbst. Du solltest aber sofort einen Tierarzt kontaktieren, wenn dein Hund stark oder wiederholt erbricht, sehr lethargisch wirkt, einen harten, aufgeblähten Bauch hat oder offensichtlich Schmerzen zeigt, da dies auf eine ernste Erkrankung wie eine Bauchspeicheldrüsenentzündung hindeuten kann.

Im Buttergemüse ist oft Mais enthalten. Dürfen Hunde Mais fressen?

Ja, Mais an sich ist für Hunde nicht giftig. Die einzelnen Körner sind in Maßen unbedenklich und eine Quelle für Kohlenhydrate. Wichtig ist jedoch, dass du niemals den ganzen Maiskolben fütterst, da dieser zu einem gefährlichen Darmverschluss führen kann. Wie bei jedem neuen Lebensmittel solltest du mit einer kleinen Menge beginnen, um zu sehen, ob dein Hund ihn gut verträgt, da Mais bei manchen Hunden auch Allergien auslösen kann.

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