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Wie oft Katze füttern: Strenge Rationierung oder Dauer-Buffet?

Zweimal füttern täglich oder lieber ein Dauer-Buffet? Die richtige Futterfrequenz findet ihr schnell: ein paar praktische Kniffe, und ihr wisst, ob feste Zeiten oder „all you can eat“ (ad libitum) besser läuft.

Der volle Napf: Warum „immer da“ nicht immer gut ist

Ich stehe morgens am Küchentresen, mache mir meinen ersten Kaffee und höre dieses leise, erwartungsvolle Scharren. Eine meiner beiden Katzen sitzt vor ihrem Napf und starrt ihn an, als könnte sie ihn allein mit Willenskraft füllen. Früher hätte ich einfach Trockenfutter nachgekippt, Motto: „Nimm, wann du willst.“ Heute weiß ich, dass diese „All-you-can-eat“-Mentalität, auch Ad-libitum-Fütterung genannt, für viele Hauskatzen eher problematisch ist. Katzen sind von Natur aus Jäger, die über den Tag verteilt mehrere kleine Beutetiere fressen würden. Ein ständig voller Napf widerspricht diesem Instinkt komplett. Stattdessen fördert er oft Langeweile und vor allem Übergewicht, weil die Katze frisst, wann immer sie am Napf vorbeiläuft, nicht nur, wenn sie hungrig ist. Gerade bei reinen Wohnungskatzen, die sich weniger bewegen, wird das schnell zu einem echten Gesundheitsrisiko.[1] Der Gedanke, dass eine Katze sich schon selbst reguliert, ist leider oft ein Trugschluss.

Wie oft sollte man eine Katze füttern? Die goldene Regel für erwachsene Katzen

Kommen wir also zur Kernfrage, wie oft eine Katze Futter bekommen sollte. Für eine gesunde, erwachsene Katze sind in den meisten Fällen zwei bis drei feste Mahlzeiten pro Tag ideal. Warum das so gut funktioniert? Es schafft eine verlässliche Routine, auf die sich deine Katze einstellen kann. Diese Vorhersehbarkeit reduziert Stress und beugt nervigem Betteln vor, weil dein Tier lernt, wann es Futterzeit ist und wann nicht. Außerdem hast du so die perfekte Kontrolle über die Futtermenge, was der wichtigste Hebel gegen Übergewicht ist. Ein weiterer, super wichtiger Punkt: Du bemerkst viel schneller, wenn etwas nicht stimmt. Lässt deine Katze plötzlich eine Mahlzeit aus, ist das ein klares Alarmsignal, das bei einem ständig gefüllten Napf komplett untergehen würde. So wird der Fütterungsrhythmus zu einem unkomplizierten Gesundheits-Check im Alltag.

Kitten-Alarm: Warum die Kleinsten einen anderen Takt brauchen

Wenn bei dir ein flauschiger kleiner Wirbelwind eingezogen ist, gelten natürlich andere Regeln. Kitten wachsen unglaublich schnell und haben einen riesigen Energiebedarf, aber ihre Mägen sind noch winzig. Sie können große Portionen gar nicht auf einmal verarbeiten. Deshalb lautet hier die Devise: klein und oft. Bis zum Alter von etwa sechs Monaten solltest du ein Kitten mindestens drei, besser vier bis fünf kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt füttern.[3] Das stellt sicher, dass sie kontinuierlich die Energie und Nährstoffe bekommen, die sie für ein gesundes Wachstum von Knochen, Muskeln und Organen benötigen. Ab einem Alter von sechs Monaten kannst du dann langsam anfangen, die Anzahl der Mahlzeiten zu reduzieren und dich in Richtung der zwei bis drei Fütterungen pro Tag zu bewegen, die für ausgewachsene Katzen empfohlen werden. Dieser Übergang sollte aber sanft erfolgen, damit sich das Verdauungssystem darauf einstellen kann.

Senioren auf Samtpfoten: Passt sich der Fütterungsrhythmus im Alter an?

Auch bei älteren Katzen, so ab zehn Jahren, kann eine Anpassung des Futterplans sinnvoll sein. Viele Senioren werden ruhiger und verbrauchen weniger Energie, während andere wiederum altersbedingt an Gewicht verlieren. Der Stoffwechsel verändert sich und manchmal lassen auch der Geruchs- und Geschmackssinn nach, was zu mäkeligem Fressverhalten führen kann. Der Rhythmus von zwei bis drei Mahlzeiten pro Tag kann oft beibehalten werden, solange deine Katze damit gut zurechtkommt.[1] Manche alten Katzen profitieren aber davon, wenn du ihre Tagesration auf mehrere kleinere Portionen aufteilst. Das kann die Verdauung entlasten und den Appetit anregen. Auch Zahnprobleme sind im Alter häufig. Wenn deine Katze Schwierigkeiten beim Kauen von Trockenfutter hat, kann der Wechsel zu Nassfutter oder das Einweichen der Kroketten eine große Erleichterung sein. Wichtig ist hier, deine Katze genau zu beobachten und im Zweifel immer Rücksprache mit dem Tierarzt zu halten.

Nassfutter, Trockenfutter oder beides? Wie die Futterart die Häufigkeit beeinflusst

Ob du Nass- oder Trockenfutter gibst, hat ebenfalls einen Einfluss darauf, wie oft du deine Katze füttern solltest. Nassfutter hat den großen Vorteil, dass es, wie der Name schon sagt, viel Feuchtigkeit enthält und Katzen so beim Trinken unterstützt. Allerdings verdirbt es an der Luft schnell, riecht dann unangenehm und zieht Fliegen an. Es ist daher ideal für feste Mahlzeiten, bei denen Reste nach etwa 20 bis 30 Minuten weggeräumt werden. Trockenfutter hingegen ist unkomplizierter in der Handhabung und kann auch mal länger stehen bleiben, ohne schlecht zu werden. Das macht es zur perfekten Wahl für Futterautomaten oder Puzzle Feeder. Die große Gefahr bei Trockenfutter ist jedoch die hohe Energiedichte. Eine kleine Menge enthält bereits viele Kalorien, was bei freier Verfügung schnell zu Übergewicht führt. Eine Mischfütterung, bei der es zum Beispiel morgens und abends eine Portion Nassfutter und über den Tag eine abgemessene Menge Trockenfutter im Fummelbrett gibt, ist für viele ein super Kompromiss.

Die Sache mit dem Timing: Feste Zeiten oder flexible Fütterung?

Katzen sind absolute Gewohnheitstiere. Ein fester Zeitplan gibt ihnen Sicherheit und Struktur. Wenn deine Katze weiß, dass es morgens um 8 Uhr und abends um 19 Uhr Futter gibt, wird sie sich darauf einstellen und dazwischen weniger betteln. Das macht das Zusammenleben für alle deutlich entspannter. Natürlich ist das im Alltag nicht immer millimetergenau umsetzbar. Schichtarbeit, spontane Termine oder einfach mal ausschlafen wollen, können einen starren Plan schnell durcheinanderbringen. Hier kommt die moderne Technik ins Spiel. Ein programmierbarer Futterautomat kann eine riesige Hilfe sein, um die Routine auch dann aufrechtzuerhalten, wenn du mal nicht pünktlich zu Hause bist. So bekommt deine Katze ihre Mahlzeit zuverlässig zur gewohnten Zeit, und du hast mehr Flexibilität. Es geht nicht darum, auf die Minute genau zu sein, sondern eine verlässliche und wiederkehrende Struktur zu etablieren.

Ein paar Worte zum Futterautomat

Ich geb’s zu, ich liebe es, am Wochenende auszuschlafen. Meine Katzen sahen das früher anders und haben mich pünktlich um sechs Uhr morgens mit lautstarkem Miauen aus dem Bett geholt. Seit ich einen Futterautomaten habe, ist das Geschichte. Ich stelle einfach die gewünschte Fütterungszeit und die exakte Futtermenge ein, und das Gerät erledigt den Rest. Das ist nicht nur am Wochenende praktisch, sondern auch, wenn ich abends mal länger unterwegs bin. Es gibt mir die Sicherheit, dass meine Tiere immer pünktlich und richtig portioniert versorgt sind. Außerdem verhindert es, dass ich aus schlechtem Gewissen zu große Portionen in den Napf fülle, bevor ich das Haus verlasse. Für mich eine der besten Anschaffungen, um den Alltag mit Katzen noch entspannter zu gestalten und die Frage, wie oft die Katze zu füttern ist, technisch zu lösen.

Wenn du über eine solche Lösung nachdenkst, hier findest du passende Modelle:

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Zuletzt aktualisiert am 22. Februar 2026 um 3:27 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

Vom Jäger zum Bettler: Wie du nerviges Miauen in den Griff kriegst

Jeder Katzenbesitzer kennt es: Du sitzt auf dem Sofa, und plötzlich steht deine Katze vor dir und startet ein herzzerreißendes Konzert. Das Problem ist, dass viele dieses Verhalten falsch interpretieren und sofort zum Leckerli oder Futter greifen. Damit erreichst du aber genau das Gegenteil: Die Katze lernt, dass Miauen zum Erfolg führt und wird es immer wieder tun. Der Schlüssel, um das Betteln zu unterbinden, ist konsequente Ignoranz während der „Nicht-Futterzeiten“. Das ist am Anfang hart, zahlt sich aber aus. Wenn deine Katze bettelt, wende dich ab oder verlasse kurz den Raum. Eine viel bessere Alternative ist es, ihre Aufmerksamkeit umzulenken. Hol die Spielangel raus und starte eine kleine Jagdsession. Oft ist das angebliche Hungergefühl nämlich einfach nur ein Ausdruck von Langeweile. Wenn du konsequent bei deinen festen Fütterungszeiten bleibst, wird das Betteln mit der Zeit von ganz allein weniger.

Um eine ruhige Routine zu etablieren, kannst du diese Schritte befolgen:

  1. Führe feste Fütterungszeiten ein und halte dich so gut wie möglich daran, damit deine Katze eine verlässliche Erwartungshaltung entwickelt.
  2. Schaffe einen ruhigen Futterplatz, an dem deine Katze ungestört fressen kann, weit weg von der Katzentoilette und lauten Durchgangsbereichen.
  3. Bei mehreren Katzen solltest du jeder einen eigenen Napf geben und sie mit etwas Abstand füttern, um Futterneid zu vermeiden.
  4. Räume die Näpfe nach der Mahlzeit weg, besonders bei Nassfutter, um zu signalisieren, dass die Fütterungszeit beendet ist.
  5. Integriere eine kurze Spieleinheit vor dem Füttern, um den natürlichen Jagdzyklus (jagen, fangen, fressen, putzen, schlafen) zu simulieren.

Diese kleinen Rituale helfen deiner Katze, sich sicher und verstanden zu fühlen und machen die Mahlzeiten zu einem positiven, stressfreien Ereignis für euch beide.

Puzzle Feeder und Co: Mentale Auslastung statt Langeweile am Napf

Eine Mahlzeit muss nicht immer nur aus dem Napf serviert werden. Gerade für Wohnungskatzen, die keinen Freigang haben, ist die Fütterung eine super Gelegenheit für ein bisschen mentale Action. Sogenannte Puzzle Feeder oder Fummelbretter sind dafür genial. Dabei muss sich die Katze ihr Trockenfutter durch Pföteln, Schieben oder Suchen erarbeiten. Das verlangsamt nicht nur die Futteraufnahme, was super gegen Schlingen und Erbrechen ist, sondern lastet sie auch geistig aus. Es befriedigt ihren natürlichen Jagd- und Erkundungstrieb und ist ein tolles Mittel gegen Langeweile. Du musst dafür auch nicht viel Geld ausgeben. Ein leerer Eierkarton, in den du ein paar Kroketten legst, oder eine Klopapierrolle mit eingeknickten Enden tun es für den Anfang auch. So wird die Frage, wie oft du deine Katze füttern sollst, zu einer Frage, wie du sie fütterst.

Passende Beschäftigungsspielzeuge findest du zum Beispiel hier:

Zuletzt aktualisiert am 23. Februar 2026 um 3:38 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

Wie viel Futter ist genug? Die Menge macht’s

Die Frequenz der Fütterung ist nur die halbe Miete. Genauso wichtig ist die richtige Menge, denn auch bei drei Mahlzeiten am Tag kann eine Katze zu viel fressen. Die Fütterungsempfehlungen auf der Verpackung sind ein guter erster Anhaltspunkt, aber du solltest sie immer individuell anpassen. Eine aktive junge Katze braucht mehr Energie als ein gemütlicher Senior, der den ganzen Tag auf der Heizung döst. Der beste Indikator ist der Körperzustand deiner Katze. Du solltest ihre Rippen bei leichtem Druck spüren, aber nicht sehen können. Von oben betrachtet sollte sie eine sichtbare Taille haben. Um die richtige Menge Trockenfutter abzumessen, ist eine simple Küchenwaage Gold wert. Das mag anfangs etwas aufwendig wirken, dauert aber nur wenige Sekunden und ist die effektivste Methode zur Gewichtskontrolle.[2]

Diese Übersicht hilft dir, den richtigen Rhythmus für deine Katze zu finden:

Katzentyp Fütterungs-Häufigkeit (Empfehlung) Worauf du achten solltest
Kitten (bis 6 Monate) 3 bis 5 kleine Mahlzeiten Der hohe Energiebedarf muss bei kleinem Magenvolumen gedeckt werden.
Jungkatze (6 bis 12 Monate) 2 bis 3 Mahlzeiten Der Übergang zur Erwachsenen-Routine sollte schrittweise erfolgen.
Erwachsene Katze (1 bis 9 Jahre) 2 bis 3 Mahlzeiten Eine feste Routine und genaue Gewichtskontrolle sind jetzt wichtig.
Senior-Katze (ab 10 Jahre) 2 bis 3 (evtl. kleinere) Mahlzeiten Behalte Appetit, Trinkmenge und den Zustand der Zähne im Auge.
Übergewichtige Katze 2 bis 3 streng portionierte Mahlzeiten Freie Fütterung ist tabu, der Plan muss mit dem Tierarzt abgestimmt sein.

Sonderfälle und Gesundheits-Check: Wann du den Plan anpassen musst

Manchmal erfordern bestimmte gesundheitliche Probleme eine spezielle Fütterungsstrategie. Eine Katze mit Diabetes profitiert zum Beispiel von Mahlzeiten, die genau auf die Insulingaben abgestimmt sind. Bei Tieren mit Nierenerkrankungen kann eine spezielle Diät notwendig sein, die ebenfalls nach einem festen Plan gefüttert werden sollte. Auch nach einer Operation oder bei akuten Magen-Darm-Problemen wird der Tierarzt oft empfehlen, mehrere sehr kleine Portionen Schonkost über den Tag zu verteilen, um den Verdauungstrakt nicht zu überlasten. Wenn du merkst, dass deine Katze plötzlich ihr Fressverhalten ändert, sei es durch Appetitlosigkeit oder Heißhunger, solltest du das immer ernst nehmen. Solche Veränderungen können auf gesundheitliche Probleme hindeuten. Ein kurzer Anruf in der Tierarztpraxis sorgt für Klarheit und Sicherheit.

Es gibt einige klare Signale, die dir zeigen, dass dein aktueller Futterplan vielleicht überdacht werden sollte:

  • Deine Katze nimmt sichtbar zu oder ab, obwohl du die Futtermenge nicht verändert hast.
  • Sie übergibt sich regelmäßig kurz nach dem Fressen, was ein Zeichen für zu hastiges Schlingen sein kann.
  • Trotz fester Mahlzeiten bettelt sie ununterbrochen oder wirkt ständig unruhig und auf Futtersuche.
  • Deine Katze lässt häufig Futter im Napf übrig oder verweigert Mahlzeiten komplett.
  • Sie wirkt nach dem Fressen apathisch oder hat sichtbare Verdauungsprobleme.

Die Multi-Katzen-Haushalt-Challenge: So fütterst du fair und stressfrei

Zwei Katzen, doppelter Spaß, aber manchmal auch doppelte Herausforderung bei der Fütterung. In einem Mehrkatzenhaushalt kommt oft das Thema Futterneid auf. Eine Katze inhaliert ihr Futter und versucht dann, der anderen den Rest zu klauen. Oder eine ist krank und braucht Spezialfutter, das die andere auf keinen Fall fressen darf. Die einfachste Lösung ist, die Katzen in getrennten Räumen zu füttern. Einfach Tür zu, bis beide in Ruhe aufgegessen haben. Das verhindert Stress und Diebstahl. Wenn das räumlich nicht möglich ist, füttere sie an entgegengesetzten Enden eines Raumes, sodass sie sich nicht direkt ansehen müssen. Für die ganz harten Fälle, oder wenn unterschiedliche Diäten gefüttert werden müssen, sind mikrochipgesteuerte Futterautomaten eine geniale Erfindung. Sie öffnen sich nur für die Katze mit dem passenden Chip und sorgen so für absolute Futter-Gerechtigkeit.

Dein Bauchgefühl und eine gute Routine sind das Dream-Team

Letztendlich gibt es nicht den einen, in Stein gemeißelten Plan, wie oft eine Katze zu füttern ist. Die empfohlene Frequenz von zwei bis drei Mahlzeiten für eine erwachsene Katze ist ein fantastischer Ausgangspunkt, der für die meisten Tiere super funktioniert. Das Wichtigste ist aber, dass du deine Katze genau beobachtest. Wie ist ihr Energielevel? Hält sie ihr Gewicht? Wirkt sie zufrieden und entspannt? Dein Bauchgefühl, kombiniert mit einer verlässlichen Routine und der richtigen Futtermenge, ist der beste Kompass. Sei nicht zu streng mit dir, wenn es mal nicht perfekt nach Plan läuft. Finde einen Rhythmus, der in deinen Alltag passt und die Bedürfnisse deiner Katze erfüllt. So schaffst du eine positive und stressfreie Fütterungssituation, die eure Bindung stärkt und deine Katze gesund und glücklich hält.

Quellen

  1. vet.cornell.edu: How often should you feed your cat? (abgerufen am 25.09.2025)
  2. rspca.org.uk: What should cats eat? (abgerufen am 25.09.2025)
  3. icatcare.org: Feeding your cat or kitten (abgerufen am 25.09.2025)

FAQs zum Thema Wie oft Katze füttern

Sollte ich meine Katze auch nachts füttern?

Ja, eine kleine Mahlzeit vor dem Schlafengehen oder in der Nacht kann sehr sinnvoll sein. Katzen sind von Natur aus dämmerungsaktiv und haben oft nachts Hunger. Eine kleine Portion kann verhindern, dass deine Katze aus Hunger erbricht oder dich frühmorgens weckt. Ein programmierbarer Futterautomat, der eine winzige Portion in der Nacht ausgibt, ist dafür eine ideale und bequeme Lösung.

Wie gewöhne ich meine Katze von einem ständig vollen Napf an feste Fütterungszeiten?

Die Umstellung sollte schrittweise erfolgen, um deine Katze nicht zu stressen. Beginne damit, den Napf nur noch zu bestimmten Zeiten zu füllen, ihn aber für eine begrenzte Zeit (z. B. 30 Minuten) stehen zu lassen. Wiederhole das anfangs vier bis fünf Mal am Tag. Reduziere dann über ein bis zwei Wochen langsam die Anzahl der Mahlzeiten auf die gewünschten zwei bis drei pro Tag. So lernt deine Katze den neuen Rhythmus ganz ohne Frust.

Was kann ich tun, wenn meine Katze ihr Futter oft direkt nach dem Fressen erbricht?

Das ist häufig ein Zeichen dafür, dass deine Katze zu schnell frisst. Ein sogenannter Anti-Schling-Napf mit Erhebungen im Inneren oder ein Futter-Puzzle zwingen sie dazu, langsamer zu fressen. Du kannst auch versuchen, die Tagesration auf mehrere, noch kleinere Portionen aufzuteilen. Hält das Problem trotzdem an, solltest du beim Tierarzt eine Futterunverträglichkeit oder andere gesundheitliche Ursachen abklären lassen.

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